Version originaleVO|dede|
 redoublementpdf.pdf : Version pdf de cette page
 redoublement_deutsch.pdf : Repetition pdf auf Deutsch
Die Klassenwiederholung
Nächste Woche wird sich der Grossrat (erneut) mit der Frage der Klassenwiederholung befassen. Getreu seinem Leitbild und seinem erklärten Ziel, eine Dialogplattform zu sein, möchte FUTURécole eine konstruktive Debatte über die Schule im Allgemeinen und über dieses Thema im Besonderen anregen.
Zu diesem Zweck bieten wir Ihnen eine synoptische Übersicht über die Pro- und Contra-Argumente zu der sehr emotionalen Frage der Klassenwiederholung. Um festzustellen ob Konvergenzen zwischen Befürwortern und Gegnern der Klassenwiederholung möglich sind, schlägt der Verein FUTURécole eine dritte Spalte vor, in der mögliche Verständigungsbereiche zwischen den verschiedenen Meinungen in Betracht gezogen werden.
Auch wenn kein Konsens gefunden werden kann, soll diese parallele Darstellung von Ideen und Überzeugungen, die manchmal sehr weit voneinander entfernt sind, eine respektvolle, argumentative und demokratische Debatte in Gang setzen, die als einzige in der Lage ist, die Schule auf dem Weg zum Gemeinwohl für alle Beteiligten voranzubringen.
Kommentare finden Sie am Seitenende

PRO
MITTELWEG
CONTRA
Niedrige Wiederholerquote: Anreiz zur Fortsetzung oder Abschaffung der Klassenwiederholung
Die Wiederholerquote ist sehr niedrig. Seit den 1990er Jahren ist sie kontinuierlich gesunken ("Résonances", Januar 1995: 2,2 %) und liegt heute gemäss dem Departement für Volkswirtschaft und Bildung (DVB) bei 1,6 % (1,38 % gemäss den neuesten Statistiken des Bundesamts für Statistik (BFS) von November 2022), 1,8 % im französischsprachigen Wallis und 1,1 % im Oberwallis. Das sind für den gesamten Kanton rund 600 Schülerinnen und Schüler pro Jahr. Diese Quoten liegen im Rahmen der vom BFS ermittelten interkantonalen und regionalen Durchschnittswerte. Dieser sehr geringe Anteil zeigt, dass die Problematik gut verstanden wird und dass bereits Massnahmen ergriffen werden, um sie zufriedenstellend zu behandeln. Darüber hinaus kann festgestellt werden, dass sich die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lerntempi verbessert hat.
Der Unterschied von 0,7 % zwischen den beiden Sprachregionen lässt sich unter anderem dadurch erklären, dass im deutschen Sprachraum regelmässiger angepasste Programme eingeführt werden. Das heisst, indem die Ziele des regulären Lehrplans in einem oder mehreren Fächern oder sogar für den gesamten Lehrplan des Schuljahres geändert werden, um den Schülern die Möglichkeit zu geben, sich gemäss einer individualisierten Progression zu entwickeln.
Um einen reibungslosen Übergang zu einer Schule ohne Klassenwiederholung zu erreichen, sind mehrere Möglichkeiten denkbar. Eine erste Massnahme wäre, sich an den Vorgehensweisen der Schulen im Oberwallis zu orientieren, da diese eine signifikant niedrigere Wiederholerquote ermöglichen.

Eine andere könnte darin bestehen, Pilotzentren zu organisieren, in denen die Methoden der Begleitung durch Klassenlehrer und/oder spezialisierte Lehrkräfte getestet werden könnten. Dabei könnte man sich insbesondere auf die von Pierre Vianin ausgearbeiteten Methoden stützen (Vianin, Pierre, Promotion - Le comment, La revue du CSPS, 2023, im Erscheinen).

Ein dritter Weg wäre, die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Forschungskreisen zu verstärken, indem die Leute vor Ort als Vollpartner in die untersuchten Prozesse eingebunden werden (vgl. Kahn, Sabine, "Les réformes contre le redoublement ou les limites des recherches non collaboratives", in Recherches en éducation, Nantes, 2010).

Ein vierter Weg wäre die Zyklen zu betrachten. Das heisst, wenn Kompetenzen beurteilt werden müssen, sollte diese Beurteilung, die zu einer Klassenwiederholung führt, am Ende eines Zyklus erfolgen.
Schliesslich könnten auch die Methoden der nordischen Länder in Betracht gezogen werden, die es ihnen ermöglicht hat, die Erfolgsquoten zu verbessern und die Bildungsungleichheit zu verringern.
Die Wiederholerquote ist sehr niedrig. Seit den 1990er Jahren ist sie kontinuierlich gesunken ("Résonances", Januar 1995: 2,2 %) und liegt heute gemäss dem Departement für Volkswirtschaft und Bildung (DVB) bei 1,6 % (1,38 % gemäss den neuesten Statistiken des Bundesamts für Statistik (BFS) von November 2022), 1,8 % im französischsprachigen Wallis und 1,1 % im Oberwallis. Das sind für den gesamten Kanton rund 600 Schülerinnen und Schüler pro Jahr. Diese Quoten liegen im Rahmen der vom BFS ermittelten interkantonalen und regionalen Durchschnittswerte. Dieser sehr geringe Anteil zeigt, dass die Problematik gut verstanden wird und dass bereits Massnahmen ergriffen werden, um sie zufriedenstellend zu behandeln. Darüber hinaus kann festgestellt werden, dass sich die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lerntempi verbessert hat.
Die Wiederholerquote ist sehr niedrig. Seit den 1990er Jahren ist sie kontinuierlich gesunken ("Résonances", Januar 1995: 2,2 %) und liegt heute gemäss dem Departement für Volkswirtschaft und Bildung (DVB) bei 1,6 % (1,38 % gemäss den neuesten Statistiken des Bundesamts für Statistik (BFS) von November 2022), 1,8 % im französischsprachigen Wallis und 1,1 % im Oberwallis. Das sind für den gesamten Kanton rund 600 Schülerinnen und Schüler pro Jahr. Diese Quoten liegen im Rahmen der vom BFS ermittelten interkantonalen und regionalen Durchschnittswerte. Dieser sehr geringe Anteil zeigt, dass die Problematik gut verstanden wird und dass bereits Massnahmen ergriffen werden, um sie zufriedenstellend zu behandeln. Darüber hinaus kann festgestellt werden, dass sich die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lerntempi verbessert hat.
Der Unterschied von 0,7 % zwischen den beiden Sprachregionen lässt sich unter anderem dadurch erklären, dass im deutschen Sprachraum regelmässiger angepasste Programme eingeführt werden. Das heisst, indem die Ziele des regulären Lehrplans in einem oder mehreren Fächern oder sogar für den gesamten Lehrplan des Schuljahres geändert werden, um den Schülern die Möglichkeit zu geben, sich gemäss einer individualisierten Progression zu entwickeln.
Um einen reibungslosen Übergang zu einer Schule ohne Klassenwiederholung zu erreichen, sind mehrere Möglichkeiten denkbar. Eine erste Massnahme wäre, sich an den Vorgehensweisen der Schulen im Oberwallis zu orientieren, da diese eine signifikant niedrigere Wiederholerquote ermöglichen.

Eine andere könnte darin bestehen, Pilotzentren zu organisieren, in denen die Methoden der Begleitung durch Klassenlehrer und/oder spezialisierte Lehrkräfte getestet werden könnten. Dabei könnte man sich insbesondere auf die von Pierre Vianin ausgearbeiteten Methoden stützen (Vianin, Pierre, Promotion - Le comment, La revue du CSPS, 2023, im Erscheinen).

Ein dritter Weg wäre, die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Forschungskreisen zu verstärken, indem die Leute vor Ort als Vollpartner in die untersuchten Prozesse eingebunden werden (vgl. Kahn, Sabine, "Les réformes contre le redoublement ou les limites des recherches non collaboratives", in Recherches en éducation, Nantes, 2010).

Ein vierter Weg wäre die Zyklen zu betrachten. Das heisst, wenn Kompetenzen beurteilt werden müssen, sollte diese Beurteilung, die zu einer Klassenwiederholung führt, am Ende eines Zyklus erfolgen.
Schliesslich könnten auch die Methoden der nordischen Länder in Betracht gezogen werden, die es ihnen ermöglicht hat, die Erfolgsquoten zu verbessern und die Bildungsungleichheit zu verringern.
Die Wiederholerquote ist sehr niedrig. Seit den 1990er Jahren ist sie kontinuierlich gesunken ("Résonances", Januar 1995: 2,2 %) und liegt heute gemäss dem Departement für Volkswirtschaft und Bildung (DVB) bei 1,6 % (1,38 % gemäss den neuesten Statistiken des Bundesamts für Statistik (BFS) von November 2022), 1,8 % im französischsprachigen Wallis und 1,1 % im Oberwallis. Das sind für den gesamten Kanton rund 600 Schülerinnen und Schüler pro Jahr. Diese Quoten liegen im Rahmen der vom BFS ermittelten interkantonalen und regionalen Durchschnittswerte. Dieser sehr geringe Anteil zeigt, dass die Problematik gut verstanden wird und dass bereits Massnahmen ergriffen werden, um sie zufriedenstellend zu behandeln. Darüber hinaus kann festgestellt werden, dass sich die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lerntempi verbessert hat.
Qualitätsrückgang oder Qualitätsanstieg
Die Klassenwiederholung abzuschaffen bedeutet, die Anforderungen der Walliser Schule zu reduzieren und ihr allgemeines Niveau zu senken. Schüler mit Schwierigkeiten bremsen das Tempo der anderen Schüler in der Klasse.

Die Klassenwiederholung ist nur eine von vielen anderen Massnahmen, die anerkannt und eingesetzt werden, um den Bedürfnissen der Schüler gerecht zu werden. Der wahre Erfolg ist der Erwerb von Kompetenzen, die für die Verwirklichung des eigenen schulischen oder beruflichen Projekts erforderlich sind. Trotz unzureichender Leistungen und ohne weitere Überlegungen von einer Stufe zur nächsten promoviert zu werden, bedeutet, die Illusion des Erfolgs aufrechtzuerhalten. Damit die Klassenwiederholung wirksam ist, muss sie von einem pädagogischen Projekt für den Schüler begleitet werden, der die angestrebten Ziele nicht erreicht hat. Zu glauben, dass die Abschaffung der Klassenwiederholung die Ungleichheiten auslöschen wird, ist ein Hirngespinst. Auch wenn die Schule die Ungleichheiten nicht beseitigen kann, muss sie sich um die Chancengleichheit der Schüler bemühen.
Betreffend der Klassenwiederholung gibt es viele Vorurteile und Meinungen. Es würde sich zweifellos lohnen, neben der derzeitigen Lösung der Klassenwiederholung, deren Ergebnisse man einschätzen kann, auch Studiengänge ohne Klassenwiederholung in einem oder mehreren Schulzentren zu testen, die sich freiwillig dazu bereit erklären würden, dieses System auszuprobieren.
Wie auch die Befürworter der Klassenwiederholung einräumen, ist diese zudem nur dann wirksam, wenn sie von einem pädagogischen Projekt für den Schüler begleitet wird, der die angestrebten Ziele nicht erreicht hat. Daher ist es von wesentlicher Bedeutung, diese Art der Begleitung zu systematisieren und zu kontrollieren.
Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten haben, dem Lehrplan zu folgen oder "zu spät" kommen, sollten von wirksameren Fördermassnahmen profitieren. Ihre anhaltende Begleitung würde es ihren "pünktlichen" Mitschülern ermöglichen, keine Zeit in ihrer Entwicklung zu verlieren. Der Effekt könnte sogar umgekehrt sein: Ohne Klassenwiederholung würde die Walliser Schule ihre Ergebnisse verbessern. Und gleichzeitig würde jedem Schüler ermöglicht, in seinem optimalen Tempo zu arbeiten und Fortschritte zu machen. Das richtige Tempo für jeden. "Unabhängig vom Zeitpunkt der Schullaufbahn haben Schüler im Rückstand im Durchschnitt deutlich schlechtere Ergebnisse als richtig gehende Schüler" (Cosnefroy und Rocher, 2005; PISA, 2012).
Die Klassenwiederholung abzuschaffen bedeutet, die Anforderungen der Walliser Schule zu reduzieren und ihr allgemeines Niveau zu senken. Schüler mit Schwierigkeiten bremsen das Tempo der anderen Schüler in der Klasse.

Die Klassenwiederholung ist nur eine von vielen anderen Massnahmen, die anerkannt und eingesetzt werden, um den Bedürfnissen der Schüler gerecht zu werden. Der wahre Erfolg ist der Erwerb von Kompetenzen, die für die Verwirklichung des eigenen schulischen oder beruflichen Projekts erforderlich sind. Trotz unzureichender Leistungen und ohne weitere Überlegungen von einer Stufe zur nächsten promoviert zu werden, bedeutet, die Illusion des Erfolgs aufrechtzuerhalten. Damit die Klassenwiederholung wirksam ist, muss sie von einem pädagogischen Projekt für den Schüler begleitet werden, der die angestrebten Ziele nicht erreicht hat. Zu glauben, dass die Abschaffung der Klassenwiederholung die Ungleichheiten auslöschen wird, ist ein Hirngespinst. Auch wenn die Schule die Ungleichheiten nicht beseitigen kann, muss sie sich um die Chancengleichheit der Schüler bemühen.
Betreffend der Klassenwiederholung gibt es viele Vorurteile und Meinungen. Es würde sich zweifellos lohnen, neben der derzeitigen Lösung der Klassenwiederholung, deren Ergebnisse man einschätzen kann, auch Studiengänge ohne Klassenwiederholung in einem oder mehreren Schulzentren zu testen, die sich freiwillig dazu bereit erklären würden, dieses System auszuprobieren.
Wie auch die Befürworter der Klassenwiederholung einräumen, ist diese zudem nur dann wirksam, wenn sie von einem pädagogischen Projekt für den Schüler begleitet wird, der die angestrebten Ziele nicht erreicht hat. Daher ist es von wesentlicher Bedeutung, diese Art der Begleitung zu systematisieren und zu kontrollieren.
Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten haben, dem Lehrplan zu folgen oder "zu spät" kommen, sollten von wirksameren Fördermassnahmen profitieren. Ihre anhaltende Begleitung würde es ihren "pünktlichen" Mitschülern ermöglichen, keine Zeit in ihrer Entwicklung zu verlieren. Der Effekt könnte sogar umgekehrt sein: Ohne Klassenwiederholung würde die Walliser Schule ihre Ergebnisse verbessern. Und gleichzeitig würde jedem Schüler ermöglicht, in seinem optimalen Tempo zu arbeiten und Fortschritte zu machen. Das richtige Tempo für jeden. "Unabhängig vom Zeitpunkt der Schullaufbahn haben Schüler im Rückstand im Durchschnitt deutlich schlechtere Ergebnisse als richtig gehende Schüler" (Cosnefroy und Rocher, 2005; PISA, 2012).
Angst vor einer Klassenwiederholung: Motivation oder Blockade
Die Angst vor einer Klassenwiederholung kann den Schüler dazu veranlassen, sich anzustrengen, um das Jahr nicht wiederholen zu müssen und bei seinen Mitschülern zu bleiben. In manchen Situationen ist die Klassenwiederholung positiv: Die Tatsache, dass er die Klasse wiederholen und seine Klasse und seine Mitschüler verlassen muss, kann für den Schüler auch eine Motivation darstellen. Er hat die Gelegenheit, sein Schuljahr in einer anderen Umgebung neu zu beginnen und den Lehrplan zu überarbeiten. Er wechselt die Lehrkraft und die Schülergruppe, was ihm ebenfalls ermöglicht, den Lehrplan besser zu verstehen. Wenn es kein Nichtbestehen gibt, könnte dies ausserdem den Eindruck erwecken, dass die Anforderungen zur Promotion nicht hoch genug sind.
Für den Schüler kann die Klassenwiederholung somit wie eine zweite Chance und eine nützliche Gelegenheit erscheinen, um seine schulischen Ergebnisse zu verbessern.
Zwischen einem Weg, der Zuckerbrot und Peitsche bevorzugt, und einem anderen, der eine eiserne Hand in einem Samthandschuh zeigt, scheint es schwierig zu sein, eine endgültige Entscheidung zu treffen, ohne konkrete Erfahrungen mit der zweiten Lösung im Walliser Schulumwelt zu haben.
Die Angst vor einer Klassenwiederholung kann genauso gut Ängste hervorrufen, die das Lernen des Schülers blockieren. Die vermeintlichen Vorteile können durch die schädlichen Auswirkungen der Angst, das Schuljahr wiederholen zu müssen und seine Mitschüler zu verlassen, aufgewogen werden.

Die Klassenwiederholung kann sich auch negativ auf das Selbstbild des Schülers auswirken. Sie kann aufgrund der Tatsache, dass er seine Mitschüler verlassen muss und sich somit in einer anderen Altersklasse wiederfindet, schlecht akzeptiert werden. Die Ankunft des Wiederholenden kann bei den anderen Schülern eine feindselige Reaktion auslösen. Mehrere Studien zeigen, dass dies neben dem Verlust einer nahestehenden Person das von Jugendlichen am meisten gefürchtete Ereignis ist. Darüber hinaus kann das Wiederholen einer Klasse zu einem Rückgang der Motivation führen.

Die Klassenwiederholung wirkt sich negativ auf die Schullaufbahn aus. Unter den Schülern, die eine Klasse wiederholt haben, ist festzustellen, dass sie die Schule früher abbrechen, weniger häufig einen Sekundarschulabschluss erwerben und weniger starke Ambitionen zeigen.
Die Angst vor einer Klassenwiederholung kann den Schüler dazu veranlassen, sich anzustrengen, um das Jahr nicht wiederholen zu müssen und bei seinen Mitschülern zu bleiben. In manchen Situationen ist die Klassenwiederholung positiv: Die Tatsache, dass er die Klasse wiederholen und seine Klasse und seine Mitschüler verlassen muss, kann für den Schüler auch eine Motivation darstellen. Er hat die Gelegenheit, sein Schuljahr in einer anderen Umgebung neu zu beginnen und den Lehrplan zu überarbeiten. Er wechselt die Lehrkraft und die Schülergruppe, was ihm ebenfalls ermöglicht, den Lehrplan besser zu verstehen. Wenn es kein Nichtbestehen gibt, könnte dies ausserdem den Eindruck erwecken, dass die Anforderungen zur Promotion nicht hoch genug sind.
Für den Schüler kann die Klassenwiederholung somit wie eine zweite Chance und eine nützliche Gelegenheit erscheinen, um seine schulischen Ergebnisse zu verbessern.
Zwischen einem Weg, der Zuckerbrot und Peitsche bevorzugt, und einem anderen, der eine eiserne Hand in einem Samthandschuh zeigt, scheint es schwierig zu sein, eine endgültige Entscheidung zu treffen, ohne konkrete Erfahrungen mit der zweiten Lösung im Walliser Schulumwelt zu haben.
Die Angst vor einer Klassenwiederholung kann genauso gut Ängste hervorrufen, die das Lernen des Schülers blockieren. Die vermeintlichen Vorteile können durch die schädlichen Auswirkungen der Angst, das Schuljahr wiederholen zu müssen und seine Mitschüler zu verlassen, aufgewogen werden.

Die Klassenwiederholung kann sich auch negativ auf das Selbstbild des Schülers auswirken. Sie kann aufgrund der Tatsache, dass er seine Mitschüler verlassen muss und sich somit in einer anderen Altersklasse wiederfindet, schlecht akzeptiert werden. Die Ankunft des Wiederholenden kann bei den anderen Schülern eine feindselige Reaktion auslösen. Mehrere Studien zeigen, dass dies neben dem Verlust einer nahestehenden Person das von Jugendlichen am meisten gefürchtete Ereignis ist. Darüber hinaus kann das Wiederholen einer Klasse zu einem Rückgang der Motivation führen.

Die Klassenwiederholung wirkt sich negativ auf die Schullaufbahn aus. Unter den Schülern, die eine Klasse wiederholt haben, ist festzustellen, dass sie die Schule früher abbrechen, weniger häufig einen Sekundarschulabschluss erwerben und weniger starke Ambitionen zeigen.
Arbeitssüberlastung
Die individuelle Betreuung von Schülern wird noch mehr Arbeit von Lehrern verlangen, deren Aufgabe bereits äusserst anspruchsvoll ist. Bereits heute kann man einen Schüler zum Stützunterricht anmelden, sofern dieser Schüler scheitert.

Eine automatische Promotion würde eine grundlegende Infragestellung von Bewertungen mit Noten während und/oder am Ende des Schuljahres bedeuten. Diese sind jedoch wesentliche Indikatoren für den Schüler, den Lehrer, die Eltern und das gesamte Schulsystem. Ein Verzicht auf die geforderten Noten und Durchschnitte würde bedeuten, dass die Lehrpersonen eine andere Bewertungsmethode anwenden müssten, die möglicherweise zeitaufwendiger wäre.
Unabhängig vom System wird es immer darauf ankommen, motivierte Lehrpersonen zu haben, die mit der gewählten Methode (mit oder ohne Klassenwiederholung) einverstanden sind und von der Richtigkeit dieser Methode überzeugt sind. Ausserdem muss das Management (Schuldirektion, Schulinspektion usw.) weiterhin auf die zu bietende Ausbildung, das von den Lehrpersonen geforderte Engagement und die mögliche Überlastung achten.
Da dies nur eine geringe Anzahl von Schülern im Vergliech mit der gesamten Schülerzahl in der obligatorischen Schule betrifft, geht es nicht darum, das Lehrpersonal zu überlasten, sondern darum, unser Bildungssystem in Richtung einer für den Schüler und seinen Erfolg günstigeren Richtung weiterzuentwickeln. Wenn man von einem Durchschnitt von einer Klassenwiederholung pro drei Klassen ausgeht, müssten die Lehrpersonen im Durchschnitt nur jedes dritte Jahr die Begleitung eines Schülers "ertragen", der von der besonderen Betreuung profitiert, die die Klassenwiederholung ersetzt.

Die individuelle Betreuung von Schülern wird noch mehr Arbeit von Lehrern verlangen, deren Aufgabe bereits äusserst anspruchsvoll ist. Bereits heute kann man einen Schüler zum Stützunterricht anmelden, sofern dieser Schüler scheitert.

Eine automatische Promotion würde eine grundlegende Infragestellung von Bewertungen mit Noten während und/oder am Ende des Schuljahres bedeuten. Diese sind jedoch wesentliche Indikatoren für den Schüler, den Lehrer, die Eltern und das gesamte Schulsystem. Ein Verzicht auf die geforderten Noten und Durchschnitte würde bedeuten, dass die Lehrpersonen eine andere Bewertungsmethode anwenden müssten, die möglicherweise zeitaufwendiger wäre.
Unabhängig vom System wird es immer darauf ankommen, motivierte Lehrpersonen zu haben, die mit der gewählten Methode (mit oder ohne Klassenwiederholung) einverstanden sind und von der Richtigkeit dieser Methode überzeugt sind. Ausserdem muss das Management (Schuldirektion, Schulinspektion usw.) weiterhin auf die zu bietende Ausbildung, das von den Lehrpersonen geforderte Engagement und die mögliche Überlastung achten.
Da dies nur eine geringe Anzahl von Schülern im Vergliech mit der gesamten Schülerzahl in der obligatorischen Schule betrifft, geht es nicht darum, das Lehrpersonal zu überlasten, sondern darum, unser Bildungssystem in Richtung einer für den Schüler und seinen Erfolg günstigeren Richtung weiterzuentwickeln. Wenn man von einem Durchschnitt von einer Klassenwiederholung pro drei Klassen ausgeht, müssten die Lehrpersonen im Durchschnitt nur jedes dritte Jahr die Begleitung eines Schülers "ertragen", der von der besonderen Betreuung profitiert, die die Klassenwiederholung ersetzt.

Die Auswirkungen der Klassenwiederholung: positiv oder negativ
Die Auswirkungen sind kurzfristig positiv, erfordern jedoch eine langfristige Begleitung.

Die Klassenwiederholung hat keine Auswirkungen auf die Kosten, sobald der Schüler zu einer bestehenden Klasse hinzukommt. Ausser in dem sehr aussergewöhnlichen Fall, dass die Ankunft eines oder mehrerer Schüler, die das Jahr wiederholen, die Eröffnung einer neuen Klasse zur Folge hätte.

Laut dem DVB hat die Behauptung, dass ein Schüler, der eine Klasse wiederholt, 10 000 Franken kosten würde, keine solide Grundlage. Es würde sich um eine theoretische Berechnung handeln, die einen Kanton dazu veranlasst hatte, sein Gesetz zu ändern, um Einsparungen zu erzielen, die sich nicht bewahrheitet haben.
Kein System bietet nur Vorteile. Deshalb muss man herausfinden, auf welche Seite sich die Waage zwischen Vor- und Nachteilen in der besonderen Situation des Walliser Schulumfelds neigt. Dazu wäre es notwendig, beide Varianten in der Praxis zu testen, mit Klassenwiederholung, aber auch mit automatischer Promotion und gezielter Begleitung.
Den Zahlen der OECD zufolge können die Kosten für Klassenwiederholungen bis zu 7831 Euro pro 15-jährigem Schüler betragen.

Es muss zwischen den verschiedenen Stufen unterschieden werden, da es zu Beginn des Zyklus 1 (1H bis 3H) keine Klassenwiederholung gibt.

Klassenwiederholung am Ende des Zyklus 1 (4H) und im Zyklus 2 (5H-8H):

Die Vorteile verpuffen ohne angemessene Begleitung schnell und tendieren mittelfristig dazu, negativ zu werden. Ausserdem wirkt sich dies negativ auf das Gefühl der Selbstständigkeit der Schüler und ihre Motivation aus.

Klassenwiederholung in der Sekundarstufe I (9-11H):
Die positiven Auswirkungen sind von geringer Grösse und nur bei den schwächsten Schülern zu beobachten. Ausserdem ist festzustellen, dass Klassenwiederholer im Vergleich zu Schülern ohne Leistungsrückstand unterbewertet werden.

Insgesamt wirkt sich die Klassenwiederholung in Bezug auf Beschäftigungsquote und Gehalt negativ auf die Eingliederung in das Arbeitsleben aus (vgl. Gary-Bobo, Rpbert und Robin, Jean-Marc, La question des redoublements - analyse économique et problèmes statistiques. Presses de Sciences Po - Revue économique, Vol. 65, Januar 2014.
Die Auswirkungen sind kurzfristig positiv, erfordern jedoch eine langfristige Begleitung.

Die Klassenwiederholung hat keine Auswirkungen auf die Kosten, sobald der Schüler zu einer bestehenden Klasse hinzukommt. Ausser in dem sehr aussergewöhnlichen Fall, dass die Ankunft eines oder mehrerer Schüler, die das Jahr wiederholen, die Eröffnung einer neuen Klasse zur Folge hätte.

Laut dem DVB hat die Behauptung, dass ein Schüler, der eine Klasse wiederholt, 10 000 Franken kosten würde, keine solide Grundlage. Es würde sich um eine theoretische Berechnung handeln, die einen Kanton dazu veranlasst hatte, sein Gesetz zu ändern, um Einsparungen zu erzielen, die sich nicht bewahrheitet haben.
Kein System bietet nur Vorteile. Deshalb muss man herausfinden, auf welche Seite sich die Waage zwischen Vor- und Nachteilen in der besonderen Situation des Walliser Schulumfelds neigt. Dazu wäre es notwendig, beide Varianten in der Praxis zu testen, mit Klassenwiederholung, aber auch mit automatischer Promotion und gezielter Begleitung.
Den Zahlen der OECD zufolge können die Kosten für Klassenwiederholungen bis zu 7831 Euro pro 15-jährigem Schüler betragen.

Es muss zwischen den verschiedenen Stufen unterschieden werden, da es zu Beginn des Zyklus 1 (1H bis 3H) keine Klassenwiederholung gibt.

Klassenwiederholung am Ende des Zyklus 1 (4H) und im Zyklus 2 (5H-8H):

Die Vorteile verpuffen ohne angemessene Begleitung schnell und tendieren mittelfristig dazu, negativ zu werden. Ausserdem wirkt sich dies negativ auf das Gefühl der Selbstständigkeit der Schüler und ihre Motivation aus.

Klassenwiederholung in der Sekundarstufe I (9-11H):
Die positiven Auswirkungen sind von geringer Grösse und nur bei den schwächsten Schülern zu beobachten. Ausserdem ist festzustellen, dass Klassenwiederholer im Vergleich zu Schülern ohne Leistungsrückstand unterbewertet werden.

Insgesamt wirkt sich die Klassenwiederholung in Bezug auf Beschäftigungsquote und Gehalt negativ auf die Eingliederung in das Arbeitsleben aus (vgl. Gary-Bobo, Rpbert und Robin, Jean-Marc, La question des redoublements - analyse économique et problèmes statistiques. Presses de Sciences Po - Revue économique, Vol. 65, Januar 2014.
In einer Debatte wie der über die Klassenwiederholung, die oft sehr emotional geführt wird, wollten wir einen erholsamen Teil einfügen: Wir haben chatGPT gebeten, die gleiche Übung wie wir zu machen. Das Ergebnis ist erstaunlich und verblüffend zugleich: Die künstliche Intelligenz liefert uns eine nuancenreiche Meinung, die Feingefühl oder politisches Geschick kennzeichnet. In jedem Fall giesst sie kein Öl ins Feuer, sondern liefert alles in allem sehr ausgewogene und gut begründete Überlegungen. Lesen Sie selbst.
Die Meinung von ChatGPT
Kannst du mir Argumente nennen, die die Klassenwiederholung rechtfertigen?

Natürlich sind hier einige Argumente, die eine Klassenwiederholung rechtfertigen könnten:

Grundlagen verstehen
: Wenn ein Schüler die grundlegenden Fähigkeiten und Kenntnisse einer Schulstufe nicht erworben hat, kann es von Vorteil sein, die Klasse zu wiederholen, um die Grundlagen besser zu verstehen. Dies kann dem Schüler helfen, seine Grundlagen zu festigen und in Zukunft fortgeschrittenere Konzepte besser zu verstehen.

Das Selbstvertrauen stärken: Ein Schüler, der in seiner aktuellen Klasse Schwierigkeiten hat, kann entmutigt werden und sein Selbstvertrauen verlieren. Das Wiederholen einer Klasse kann ihm die Möglichkeit geben, den Schulstoff zu beherrschen und sich zuversichtlicher zu fühlen, um in der Zukunft erfolgreich zu sein.

Sich besser auf die Zukunft vorbereiten: Die Wiederholung einer Klasse kann einem Schüler helfen, sich besser auf die höheren Schulstufen vorzubereiten, indem er seine Fähigkeiten und Kenntnisse ausbaut. Dies kann besonders für Schüler von Vorteil sein, die Schwierigkeiten in Fächern haben, die für ihre zukünftige Karriere oder ihr weiteres Studium wichtig sind.

Eine zweite Chance bekommen: Die Klassenwiederholung kann einem Schüler eine zweite Chance auf eine erfolgreiche Ausbildung geben. Es kann eine Gelegenheit sein, über seine Arbeitsmethoden nachzudenken, sich auf seine Ausbildung zu konzentrieren und sich neue Ziele für seine Zukunft zu setzen.

Einhalten der schulischen Anforderungen: In manchen Fällen kann eine Klassenwiederholung notwendig sein, um die schulischen Anforderungen zu erfüllen oder um die gesetzlichen Anforderungen an das Alter für die Promotion in eine bestimmte Klassenstufe zu erfüllen. Beispielsweise können einige Länder oder Schulen verlangen, dass die Schüler alle Kurse erfolgreich abschliessen, um in die nächste Klassenstufe promoviert zu werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Klassenwiederholung nicht immer die beste Lösung ist, um einem Schüler zum Erfolg zu verhelfen. Manchmal kann es besser sein, alternative Lernmethoden wie Förderprogramme, Tutoren oder einen anderen pädagogischen Ansatz einzuführen. Die Entscheidung, eine Klasse zu wiederholen, sollte sorgfältig und in Absprache mit den Lehrern, Beratungspersonen und Eltern getroffen werden, um den besten Ansatz zur Unterstützung des Schülers zu ermitteln.

Wäre es möglich, einen Mittelweg zwischen den Befürwortern und Gegnern der Klassenwiederholung zu finden?

Ja, es ist möglich, einen Mittelweg zwischen den Argumenten für und gegen die Klassenwiederholung in der Schule zu finden. Hier einige Ideen:

Individuelle Unterstützungsprogramme anbieten: Anstatt eine Klasse zu wiederholen, könnten Schüler mit Schwierigkeiten von individuell zugeschnittenen Förderprogrammen profitieren, wie z. B. Nachhilfeunterricht oder Tutorensitzungen, die ihnen helfen, ihre Fähigkeiten und ihr Wissen zu erweitern. Diese Programme könnten auf die besonderen Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers zugeschnitten sein und es ihnen ermöglichen, ihre schulischen Leistungen weiter zu verbessern.

Alternative Lehrmethoden einsetzen: Lehrer könnten alternative Lehrmethoden erkunden, um Schülern mit Lernschwierigkeiten zu helfen. Dazu könnten Ansätze wie projektbasiertes Lernen, kooperatives Lernen oder Online-Lernen gehören. Diese Ansätze könnten den Schülern helfen, den Lehrstoff besser zu verstehen und ihre Fähigkeiten und ihr Wissen zu erweitern, ohne dass sie die Klasse wiederholen müssen.

Besondere Aufmerksamkeit auf die Übergänge zwischen den Schulstufen richten: Die Übergänge zwischen den Schulstufen können für die Schüler schwierig sein und zu Lernschwierigkeiten beitragen. Die Schulen könnten diesen Übergängen besondere Aufmerksamkeit schenken und Orientierungs- und Übergangsprogramme anbieten, die den Schülern helfen, sich an die neuen schulischen Anforderungen anzupassen.

Förderung der Kommunikation zwischen Lehrpersonen und Eltern: Es ist wichtig, dass Lehrpersonen und Eltern regelmässig miteinander kommunizieren, um die schulischen Fortschritte der Schüler zu überwachen und mögliche Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen. Durch die Förderung einer offenen und regelmässigen Kommunikation können Lehrpersonen und Eltern zusammenarbeiten, um den Schülern zu helfen, ihre Schwierigkeiten zu überwinden und erfolgreich zu sein, ohne die Klasse wiederholen zu müssen.

Regelmässige Evaluierungsmechanismen einführen: Die Schulen könnten regelmässige Bewertungsmechanismen einführen, um die schulischen Fortschritte der Schüler zu überwachen und mögliche Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen. Dazu könnten regelmässige Tests, formelle und informelle Beurteilungen sowie regelmässige Berichte an die Eltern gehören, um sie über die schulischen Fortschritte ihres Kindes auf dem Laufenden zu halten.
Kannst du mir jetzt Argumente gegen die Klassenwiederholung nennen?

Natürlich gibt es auch einige Argumente gegen die Klassenwiederholung in der Schule:

Demotivation: Die Klassenwiederholung kann für den Schüler sehr demoralisierend sein, da er sich entmutigt und stigmatisiert fühlen kann. Die Klassenwiederholung kann zu einem Rückgang der Motivation und des Selbstwertgefühls des Schülers führen, was seinen künftigen Schulerfolg beeinträchtigen kann.

Stigmatisierung: Die Klassenwiederholung kann zu einer Stigmatisierung des Schülers führen, der von seinen Klassenkameraden als problematisch angesehen werden kann. Dies kann das Selbstbild des Schülers und seine sozialen Beziehungen beeinträchtigen, was in der Pubertät besonders schwierig zu bewältigen sein kann.

Zeit- und Geldverlust: Die Klassenwiederholung kann für Eltern und Schulen kostspielig sein, da sie die in der Schule verbrachte Zeit verlängern kann und zusätzliche Kosten erfordert. Ausserdem kann es als Zeitverschwendung angesehen werden, da der Schüler ein weiteres Jahr in einer Klasse verbringen muss, die er bereits besucht hat.

Negative Auswirkungen auf die schulische ProgressionDie Klassenwiederholung kann sich negativ auf die schulische Entwicklung des Schülers auswirken. Schüler, die eine Klasse wiederholen, können den Eindruck haben, dass sie eher stagnieren oder sich zurückentwickeln als Fortschritte machen, was ihre Motivation und ihr Engagement in der Schule beeinträchtigen kann.

Langfristige Auswirkungen auf den Schulerfolg: Die Klassenwiederholung kann sich langfristig negativ auf den Schulerfolg des Schülers auswirken. Schüler, die eine Klasse wiederholen, verlassen die Schule mit grösserer Wahrscheinlichkeit früher, haben emotionale und soziale Schwierigkeiten und weisen schlechtere Schulleistungen auf als Schüler, die ohne Klassenwiederholung erfolgreich waren.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Klassenwiederholung nicht immer die beste Lösung ist, um einem Schüler mit Schwierigkeiten zu helfen. Oft ist es besser, alternative Lernstrategien wie Förderprogramme, Nachhilfeunterricht oder andere pädagogische Methoden einzuführen, um den Schülern zu helfen, ihre Schwierigkeiten zu überwinden und erfolgreich zu sein.
Kannst du mir Argumente nennen, die die Klassenwiederholung rechtfertigen?

Natürlich sind hier einige Argumente, die eine Klassenwiederholung rechtfertigen könnten:

Grundlagen verstehen
: Wenn ein Schüler die grundlegenden Fähigkeiten und Kenntnisse einer Schulstufe nicht erworben hat, kann es von Vorteil sein, die Klasse zu wiederholen, um die Grundlagen besser zu verstehen. Dies kann dem Schüler helfen, seine Grundlagen zu festigen und in Zukunft fortgeschrittenere Konzepte besser zu verstehen.

Das Selbstvertrauen stärken: Ein Schüler, der in seiner aktuellen Klasse Schwierigkeiten hat, kann entmutigt werden und sein Selbstvertrauen verlieren. Das Wiederholen einer Klasse kann ihm die Möglichkeit geben, den Schulstoff zu beherrschen und sich zuversichtlicher zu fühlen, um in der Zukunft erfolgreich zu sein.

Sich besser auf die Zukunft vorbereiten: Die Wiederholung einer Klasse kann einem Schüler helfen, sich besser auf die höheren Schulstufen vorzubereiten, indem er seine Fähigkeiten und Kenntnisse ausbaut. Dies kann besonders für Schüler von Vorteil sein, die Schwierigkeiten in Fächern haben, die für ihre zukünftige Karriere oder ihr weiteres Studium wichtig sind.

Eine zweite Chance bekommen: Die Klassenwiederholung kann einem Schüler eine zweite Chance auf eine erfolgreiche Ausbildung geben. Es kann eine Gelegenheit sein, über seine Arbeitsmethoden nachzudenken, sich auf seine Ausbildung zu konzentrieren und sich neue Ziele für seine Zukunft zu setzen.

Einhalten der schulischen Anforderungen: In manchen Fällen kann eine Klassenwiederholung notwendig sein, um die schulischen Anforderungen zu erfüllen oder um die gesetzlichen Anforderungen an das Alter für die Promotion in eine bestimmte Klassenstufe zu erfüllen. Beispielsweise können einige Länder oder Schulen verlangen, dass die Schüler alle Kurse erfolgreich abschliessen, um in die nächste Klassenstufe promoviert zu werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Klassenwiederholung nicht immer die beste Lösung ist, um einem Schüler zum Erfolg zu verhelfen. Manchmal kann es besser sein, alternative Lernmethoden wie Förderprogramme, Tutoren oder einen anderen pädagogischen Ansatz einzuführen. Die Entscheidung, eine Klasse zu wiederholen, sollte sorgfältig und in Absprache mit den Lehrern, Beratungspersonen und Eltern getroffen werden, um den besten Ansatz zur Unterstützung des Schülers zu ermitteln.

Wäre es möglich, einen Mittelweg zwischen den Befürwortern und Gegnern der Klassenwiederholung zu finden?

Ja, es ist möglich, einen Mittelweg zwischen den Argumenten für und gegen die Klassenwiederholung in der Schule zu finden. Hier einige Ideen:

Individuelle Unterstützungsprogramme anbieten: Anstatt eine Klasse zu wiederholen, könnten Schüler mit Schwierigkeiten von individuell zugeschnittenen Förderprogrammen profitieren, wie z. B. Nachhilfeunterricht oder Tutorensitzungen, die ihnen helfen, ihre Fähigkeiten und ihr Wissen zu erweitern. Diese Programme könnten auf die besonderen Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers zugeschnitten sein und es ihnen ermöglichen, ihre schulischen Leistungen weiter zu verbessern.

Alternative Lehrmethoden einsetzen: Lehrer könnten alternative Lehrmethoden erkunden, um Schülern mit Lernschwierigkeiten zu helfen. Dazu könnten Ansätze wie projektbasiertes Lernen, kooperatives Lernen oder Online-Lernen gehören. Diese Ansätze könnten den Schülern helfen, den Lehrstoff besser zu verstehen und ihre Fähigkeiten und ihr Wissen zu erweitern, ohne dass sie die Klasse wiederholen müssen.

Besondere Aufmerksamkeit auf die Übergänge zwischen den Schulstufen richten: Die Übergänge zwischen den Schulstufen können für die Schüler schwierig sein und zu Lernschwierigkeiten beitragen. Die Schulen könnten diesen Übergängen besondere Aufmerksamkeit schenken und Orientierungs- und Übergangsprogramme anbieten, die den Schülern helfen, sich an die neuen schulischen Anforderungen anzupassen.

Förderung der Kommunikation zwischen Lehrpersonen und Eltern: Es ist wichtig, dass Lehrpersonen und Eltern regelmässig miteinander kommunizieren, um die schulischen Fortschritte der Schüler zu überwachen und mögliche Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen. Durch die Förderung einer offenen und regelmässigen Kommunikation können Lehrpersonen und Eltern zusammenarbeiten, um den Schülern zu helfen, ihre Schwierigkeiten zu überwinden und erfolgreich zu sein, ohne die Klasse wiederholen zu müssen.

Regelmässige Evaluierungsmechanismen einführen: Die Schulen könnten regelmässige Bewertungsmechanismen einführen, um die schulischen Fortschritte der Schüler zu überwachen und mögliche Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen. Dazu könnten regelmässige Tests, formelle und informelle Beurteilungen sowie regelmässige Berichte an die Eltern gehören, um sie über die schulischen Fortschritte ihres Kindes auf dem Laufenden zu halten.
Kannst du mir jetzt Argumente gegen die Klassenwiederholung nennen?

Natürlich gibt es auch einige Argumente gegen die Klassenwiederholung in der Schule:

Demotivation: Die Klassenwiederholung kann für den Schüler sehr demoralisierend sein, da er sich entmutigt und stigmatisiert fühlen kann. Die Klassenwiederholung kann zu einem Rückgang der Motivation und des Selbstwertgefühls des Schülers führen, was seinen künftigen Schulerfolg beeinträchtigen kann.

Stigmatisierung: Die Klassenwiederholung kann zu einer Stigmatisierung des Schülers führen, der von seinen Klassenkameraden als problematisch angesehen werden kann. Dies kann das Selbstbild des Schülers und seine sozialen Beziehungen beeinträchtigen, was in der Pubertät besonders schwierig zu bewältigen sein kann.

Zeit- und Geldverlust: Die Klassenwiederholung kann für Eltern und Schulen kostspielig sein, da sie die in der Schule verbrachte Zeit verlängern kann und zusätzliche Kosten erfordert. Ausserdem kann es als Zeitverschwendung angesehen werden, da der Schüler ein weiteres Jahr in einer Klasse verbringen muss, die er bereits besucht hat.

Negative Auswirkungen auf die schulische ProgressionDie Klassenwiederholung kann sich negativ auf die schulische Entwicklung des Schülers auswirken. Schüler, die eine Klasse wiederholen, können den Eindruck haben, dass sie eher stagnieren oder sich zurückentwickeln als Fortschritte machen, was ihre Motivation und ihr Engagement in der Schule beeinträchtigen kann.

Langfristige Auswirkungen auf den Schulerfolg: Die Klassenwiederholung kann sich langfristig negativ auf den Schulerfolg des Schülers auswirken. Schüler, die eine Klasse wiederholen, verlassen die Schule mit grösserer Wahrscheinlichkeit früher, haben emotionale und soziale Schwierigkeiten und weisen schlechtere Schulleistungen auf als Schüler, die ohne Klassenwiederholung erfolgreich waren.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Klassenwiederholung nicht immer die beste Lösung ist, um einem Schüler mit Schwierigkeiten zu helfen. Oft ist es besser, alternative Lernstrategien wie Förderprogramme, Nachhilfeunterricht oder andere pädagogische Methoden einzuführen, um den Schülern zu helfen, ihre Schwierigkeiten zu überwinden und erfolgreich zu sein.

Proposer un commentaire

En général



Métrailler Marie-Thérèse le Mar 10, 2023 8:24 am

Voilà une bonne base de réflexion pour nos députés valaisans!
Qu’en est-il des élèves au bénéfice de programme adapté, placés en institution ou en classes spéciales? Sont-ils pris en compte dans le calcul du taux de redoublement ou sont-ils hors circuit? Ce sont des élèves à part entière.
Briguet Patrick le Mar 8, 2023 3:17 pm

Vous pouvez laisser votre commentaire en choisissant une des catégories pour votre réponse:
Pour le redoublement, contre le redoublement, la voie du milieu ou une remarque d'ordre général.
Un modérateur prendra connaissance de votre intervention et la publiera.
Merci pour votre contribution.
FUTURécole.

Contre le redoublement




Salamin Manuella le Apr 6, 2023 3:31 pm

Merci au comité pour le travail effectué. Intéressant de faire parler ChatGPT!!!
Pour ma part, il me semble de plus en plus, qu'en attaquant le problème par le biais du pour ou contre le redoublement, on n'avancera pas vraiment (même si, dans la situation actuelle, il faudra bien y répondre). En présentant un exemple pour, on trouvera un autre exemple en faveur du contre.
L'idéal serait de s'attaquer au problème de l'évaluation et de souligner l'iniquité du système des notes et de mettre en place un système différent qui avancerait avec l'élève, au fur et à mesure de l'acquisition de ses compétences...
Vianin Pierre le Mar 10, 2023 2:18 pm

Merci pour ce support de réflexion intéressant. Veiller néanmoins à construire le raisonnement sur des résultats de recherches validés et non sur des arguments de « bon sens » qui ne résistent pas à une argumentation solide.
Selon mes infos, la réponse du Chef de département ne sera pas donnée lors de la session de mars… Patience donc.
Géraldine le Mar 12, 2023 1:59 pm

Bravo et merci pour l’ouverture de cette plateforme de débat public autour des questions scolaires et donc sociales ; parce que nous sommes tous POUR L’ELEVE !

Au vu de tous les arguments répertoriés, je pense aujourd’hui qu’une « voie du milieu » serait un pallier minimum prudentiel si la majorité des députés doute encore. Toutefois, il me semble que notre Canton dispose déjà de l’expérience de nombreux acteurs de terrain (aussi localement) et des études d’experts qui prouvent qu’abandonner ce qu’il reste du redoublement n’est

×

Association: FUTURécole

Webmaster: Patrick Briguet

Téléphone: 0774127717

Crédit design: Evane Vianin


Identifiant :
Mot de passe :